Banner Rib EV

Generationswechsel im RIB-Vorstand

Mit außerordentlichem, ehrenamtlichem Engagement und großer Einsatzbereitschaft hat der 1. Vorsitzende, Herr Theodor J. Greif (Greif & Contzen Immobilien GmbH), über 30 Jahre maßgeblich die Entwicklung der Rheinischen Immobilienbörse mitgeprägt. Erfolgreich unterstützt wurde er dabei ebenfalls über viele Jahre von seinem stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Peter Braschoß (Karl-Heinz Wiegand Immobilien GmbH & Co. KG) sowie dem Schatzmeister, Herrn Heinz P. Hinterecker (Heinz P. Hinterecker Immobilien GmbH & Co. KG). Größten Wert legte das Vorstands-Trio auf die Zusammenarbeit professioneller Marktteilnehmer und deren immobilienwirtschaftliche Kompetenz in einem gut funktionierenden Netzwerk. Aus tiefer Überzeugung gehörte dazu auch, Auszubildende in der Immobilienwirtschaft zu fördern und als zukünftige Leistungsträger zu qualifizieren. Dem scheidenden RIB-Vorstand war es dabei stets ein Anliegen, der Industrie- und Handelskammer zu Köln, dem „Geburtshaus“ der Rheinischen Immobilienbörse, Erfahrung und Sachkompetenz im Interesse des Kölner Wirtschaftsraumes zukommen zu lassen. Trotz eines herausfordernden Berufslebens fand der RIB-Vorstand zugleich Zeit und Kraft, in den IHK-Gremien ehrenamtlich mitzuarbeiten. Diesem überbetrieblichen Engagement gebührt größte Anerkennung! Im Rahmen der letzten RIB-Mitgliederversammlung im Juni dieses Jahres wurde nun ein neuer Vorstand gewählt. Die Nachfolge treten als Vorstandsvorsitzende, Frau Julia Braschoß (Karl-Heinz Wiegand Immobilien GmbH & Co. KG), Herr Wieland Münch
(R. D. Limbach Immobilien KG) sowie Herr Rainer Krauß (Greif & Contzen Immobilien GmbH) an.

Von links nach rechts im Bild:
Peter Braschoß, Theodor J. Greif, Ellen Lindner (Geschäftsführung RIB e.V.),
Julia Braschoß, Rainer Krauß, Wieland Münch

Neue Mietspiegel für sechs Erftkreiskommunen erschienen

Der Arbeitskreis Mietspiegel hat gemeinsam mit der koordinierenden Rheinischen Immobilienbörse (RIB e.V.) sechs Mietspiegel für den Erftkreis fortgeschrieben. Die neuen Mietspiegel liegen mit Stand 1. Februar 2022 (Brühl, Hürth, Pulheim) und 1. März 2022 (Bergheim, Bedburg, Erftstadt) vor.

Beteiligt an der sachlichen Bewertung der Mietdaten waren auch dieses Mal der Mieterverein Köln, der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein, Vertreter der lokalen Haus- und Wohnungseigentümervereinigungen sowie der Stadtverwaltungen. Die Arbeitsgemeinschaft hat für die Fortschreibung dazu unterjährig Daten aus Mietverträgen ausgewertet. Nach gesetzlicher Vorgabe werden dabei Neuvermietungsmieten und Mieten aus bestehenden Mietverhältnissen berücksichtigt, die in den letzten sechs Jahren abgeschlossen bzw. angepasst wurden.

Die aktualisierten Auflagen beinhalten eine neue Baualtersklasse, die nunmehr für Wohnungstypen ab Baujahr 2018 gilt. Der Mietwohnungsmarkt zeigt weiterhin Aufholungstendenzen, wenngleich in unterschiedlicher Ausprägung. So zeigt sich zwar das Mietenniveau in den drei Kommunen Brühl, Hürth, Pulheim vor allem in den Baualtersgruppen II (1961-1975) bis V (2005-2017) relativ stabil mit nur sehr moderaten Mietpreissteigerungen; im Vergleich zum bisherigen Mietpreisniveau haben sich die Mietwerte nicht bzw. um max. 0,20 € erhöht. Am Deutlichsten treten allerdings aufgrund zunehmender Neubauaktivitäten und damit einhergehender Wohnstandards die Mietpreissteigerungen in der jüngsten Baualtersklasse (ab 2018) mit Zuschlägen von 1 € bis 1,50 € im oberen Spannenbereich hervor. Die Nähe zum Kölner Speckgürtel mit zunehmend angespannter Wohnraumsituation sowie die gute Verkehrsanbindung führen zu verstärkter Nachfrage auf dem umliegenden Wohnungsmarkt. Auch in Bergheim, Erftstadt und in Bedburg werden in guten Wohnlagen in der Baualtersklasse ab 2018 und vor allem im kleineren Wohnungssegment 9,50 / 10,50 Euro pro Quadratmeter als Oberwert der entsprechenden Mietpreisspannen erreicht.

Der Mietspiegel hat eine hohe friedensstiftende Bedeutung. Er ist ein geeigneter Orientierungsrahmen für Mieter und Vermieter bei der eigenverantwortlichen Festlegung der Mieten und Mieterhöhungen. Dennoch kann er natürlich nicht parzellenscharf und für jede Immobilie eine spezielle Aussage treffen. Nach wie vor ist die Lage der Immobilie, ihre Ausstattung, das Baualter und die spezielle Nachfrage entscheidend.

Die neuen Mietspiegel bekommen Sie - hier - 


Aktueller Wohnraummietspiegel für Bergisch Gladbach
und Umland liegt vor

Der aktuelle Mietspiegel liegt mit Stand 1. Januar 2022 vor. Haus und Grund Rheinberg e.V. (HuG), der Mieterverein Köln, Vertreter des Gutachterausschusses für Grundstückswerte der Kreisstadt und der Rheinischen Immobilienbörse e.V. haben den Mietspiegel für frei finanzierte Wohnungen im Stadtgebiet Bergisch Gladbach und Umland fortgeschrieben. Die Arbeitsgemeinschaft hat für die Fortschreibung dazu unterjährig Daten aus Mietverträgen ausgewertet. Berücksichtigt werden dabei Neuvermietungsmieten und Mieten aus bestehenden Mietverhältnissen, die in den letzten sechs Jahren angepasst wurden. Der Geltungsbereich des Wohnraummietspiegels erstreckt sich auch auf benachbarte Kommunen. Er gilt uneingeschränkt für Odenthal, Rösrath und Overath. Gleichzeitig ist er für die
Gemeinde Kürten unter Abzug eines 10 %igen Abschlages anwendbar.

Der Mietwohnungsmarkt in Bergisch Gladbach und Umland zeigt auch weiterhin durchgehend eine Wachstumsdynamik; allerdings deutlich abgeschwächt. Mitunter ist dies auf die preisdämpfende Wirkung des verlängerten Betrachtungszeitraumes zurückzuführen. Dieser beträgt nun sechs Jahre. Die aktualisierte Auflage beinhaltet darüber hinaus eine neue Baualtersklasse VI, die nunmehr für Wohnungstypen ab Baujahr 2018 gilt. Aufgrund der zugrundeliegenden Datenbeobachtung zeigt sich, dass insgesamt die Wohnungsmietdaten zum Großteil die wesentlichen Modernisierungsmerkmale laut Mietspiegel enthalten. Auch die älteren Baualtersklassen weisen einen umfassenden Teilmodernisierungsgrad auf, d.h. dass verstärkt Modernisierungen im Gebäudebestand unternommen wurden, die dadurch wahrnehmbar auch das Mietenniveau beeinflussen.

Die einzelnen Anhebungen in den Baualtersklassen bewegen sich dabei zwischen 10 bis 60 Cent pro Quadratmeter. So kostet eine Bestandswohnung der Baujahre 2005 bis 2017 durchschnittlich 10,40 Euro; Wohnungen im älteren Gebäudebestand (bis Baujahr 1960) 7,50 Euro im Durchschnitt.
In guten Wohnlagen werden in der Baualtersklassen VI (ab 2018) und vor allem im kleineren Wohnungssegment 11,10 / 11,80 Euro pro Quadratmeter als Oberwert der entsprechenden Mietpreisspannen erreicht.

Die aktuellen Mietspiegel erhalten Sie hier.