Die Bestenehrung am 30. April 2009 - Pressemeldung Köln Nachrichten
Vizepräsident Theodor Greif (links) mit den
Absolventen und Ausbildern. Alle fünf er-
hielten die Abschlussnote "sehr gut".
Gleich fünf Absolventen der letzten IHK-Prüfungen zum Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungs-
wirtschaft bzw. zum Immobilienkaufmann erhielten am heutigen Donnerstag eine besondere Auszeichnung. Aus den Händen des IHK-Vizepräsidenten und Vorsitzenden der Rheinischen Immobilienbörse, Theodor J. Greif, erhielten die fünf Besten Ihre Abschlussurkunden sowie ein wertvolles Architekturbuch. Als Zeichen der Anerkennung für hervorragende Leistungen erhielten die Fünf zudem ein von der Rheinischen Immobilienbörse ausgelobten Geldpreis. Allen fünf gemeinsam ist, dass sie ihre Abschlussprüfungen mit der Note „sehr gut“, also mit mindestens 92 von 100 möglichen Punkten abgeschlossen haben. „Über Ihre Leistung können nicht nur sie selber sich freuen“, erklärte Greif bei der heutigen Urkundenübergabe. So erhielt die Jahrgangsbeste, Sabrina Fischer, gleich einen Scheck in Höhe von 1500 Euro auf den Weg in ihr neues Berufsleben. Die Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft arbeitet bei der Kölner Wohnungsgesellschaft GAG Immobilien AG und erzielte mit 96 Punkten das beste Ergebnis. Die weiteren Absolventen heißen Oliver Kubina, Antje Reiner, Kerstin Fese und Tim Felix Paucke. Sie erhielten neben Urkunde und Buch je nach Punktzahl 1000, 750 und zweimal jeweils 500 Euro als Preisgeld.
Mit 96 Punkten war Sabrina Fischer
die beste unter den Besten.
Mit dieser Prüfung geht auch ein Stück Geschichte in der Ausbildung von Immobilienfachleuten zu Ende. Aber nicht nur die Bezeichnung des Ausbildungsberufes in der Immobilienwirtschaft hat sich im Jahr 2006 geändert, auch die Ausbildungsinhalte und die Schwerpunkte haben sich den geänderten Anforderungen des Berufsbildes angepasst, wie Greif, selbst geschäftsführender Gesellschafter eines mittelständischen Immobilienberatungsunternehmens, aus eigener Erfahrung weiß. Hinzu gekommen sind insbesondere international ausgerichtete Ausbildungsinhalte wie zum Beispiel interkulturelle Kompetenz und Mehrsprachigkeit. Auch die Immobilienwirtschaft spürt die Vorboten des zukünftigen Fachkräftemangels. Alleine der Blick auf die statistischen Aussichten lassen nicht Gutes erwarten. Sind derzeit noch 9,7 Millionen Bundesbürgerinnen und –bürger im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, wird diese Zahl nach gegenwärtigen Prognosen bis zum Jahr 2050 auf 6,1 Millionen schrumpfen. Noch spüren die IHK-Verantwortlichen zumindest in diesem Ausbildungsberuf diesen dramatischen Rückgang nicht. Im Gegenteil: Nach 273 Auszubildenden im Jahr 2007 registrierte die Kammer im vergangenen Jahr insgesamt 326 angehende Immobilienkaufleute.

